Gesellschaftsjagden sind in Rheinland-Pfalz auch vor dem Hintergrund der 12. CoBeLVO grundsätzlich zulässig, ein Einzel-Antrag ist nicht erforderlich!

(Aus einer E-Mail der Obersten Jagdbehörde vom 5. November 2020)

Zur Durchführung der Gesellschaftsjagden in Zeiten der Coronapandemie hat das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten das in der Anlage befindliche Hygienekonzept erarbeitet. Dieses orientiert sich an den aktuellen rechtlichen Vorgaben für das Land Rheinland-Pfalz.

Gesellschaftsjagden sind in Rheinland-Pfalz nur unter Einhaltung des „Hygienekonzepts Jagd“ zulässig!

Bei diesen Gesellschaftsjagden handelt es sich um Ansammlungen von Personen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, für die kein Einzel-Antrag bei den Ordnungsbehörden erforderlich ist.

Für Gesellschaftsjagden im vorstehenden Sinne gelten daher keine Personenobergrenzen.   

Unmittelbar durch die Teilnahme an Gesellschaftsjagden oder auch zum Zwecke der Einzeljagd verursachte Übernachtungen gelten nicht als touristischer Reiseverkehr und sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig (§ 8 Abs. 1 Satz 2 CoBeLVO).

Bei der Planung und Durchführung solcher Jagden ist – neben den grundsätzlich einzuhaltenden organisatorischen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen – wichtigster Grundsatz die Reduzierung von Kontakten aller an der Jagd teilnehmenden Personen und die lückenlose Nachverfolgbarkeit von Kontakten aller Jagdbeteiligten. Für die Einhaltung der Regelungen aufgrund der Coronapandemie trägt die Jagdleiterin oder der Jagdleiter Sorge. Selbstverständlich sind daneben alle weiteren, für den Jagdablauf relevanten Vorschriften einzuhalten.

Wegen der akuten Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest und der anstehenden Wiederbewaldungsmaßnahmen sind Gesellschaftsjagden weiterhin grundsätzlich erforderlich.

Afrikanische Schweinepest bei einem toten Wildschwein in Brandenburg nachgewiesen

Wie einer Pressemitteilung des Landes Brandenburg zu entnehmen ist, wurde der Verdachtsfall der letzten Woche nun positiv bestätigt, somit gibt es in Deutschland den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest.

Einen Überblick über die räumliche Verteilung der Fälle von Afrikanischer Schweinepest im Grenzgebiet gibt die nachfolgende Karte.

Karte 15 km Umkreis plus polnische Fälle
Karte 15 km Umkreis plus polnische Fälle

Hunting4Future in 3 Minuten

(Ein Gastbeitrag von hunting4future.)

Wir haben versucht, Wesentliches in 3 Minuten darzustellen. Unser Ziel ist es, eine waldfreundliche Jagd zu unterstützen, so dass unser Wald wachsen und seine vielfältigen Funktionen erfüllen kann – ein Anliegen, das die Zukunft von uns allen sichert. Deshalb darf „hunting for future“ durchaus wörtlich genommen werden.

Um einen Eindruck von hunting4future zu geben, haben wir ein 3-Minuten Video erstellt: hunting4future in 3 Minuten

Für Leute, die noch weniger Zeit haben, ist der 1-Minuten Teaser gedacht: hunting4future in 1 Minute

Weitere Infos gibt es auf der Homepage.

Weiter geht’s – mit Corona

Corona ist derzeit eines der wichtigen Themen – natürlich auch bei uns, und es wird uns noch eine ganze Zeit begleiten. Die Jagd können, wollen und müssen wir deswegen nicht vernachlässigen. Um die Schäden am Wald klar und deutlich zu erkennen, braucht man mittlerweile weder aus dem Auto auszusteigen, ein Fernglas zu benutzen oder eine forstliche Ausbildung genossen zu haben. Genauso wenig wie der Klimawandel die einzige Ursache ist, ist die Jagd das einzige Gegenmittel. Eine Änderung wird jedoch nur eintreten, wenn alle nach Ihren Möglichkeiten zu einer Änderung beitragen.

Zu einer Neugestaltung des Waldes ist die Jagd notwendiger denn je, damit die nachkommenden Baumbestände eine Chance haben, zum Wald zu wachsen. Ohne eine effiziente und effektive Jagd ist das Bemühen, stabile Wälder aufzubauen, von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

Bei uns finden Sie Veranstaltungen rund um jagdliche Themen, die Sie auf diese Grundaufgabe der Jagd hin weiterbilden, beispielsweise zu den Aspekten Organisation von Bewegungsjagden, Teilnahme an Bewegungsjagden, Hundeausbildung und vielem mehr. Wir zeigen auch in konkreten Beispielrevieren, wie es denn aussieht, wenn man’s gut macht.

Einige wenige der zu Jahresbeginn geplanten Veranstaltungen haben wir terminlich schieben müssen. Die neuen Termine finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite zur Ansicht oder im Jahreskalender zum Download.
Aufgrund der behördlichen Vorgaben kann eine Teilnahme nur nach Anmeldung und unter den derzeit geltenden Hygieneregeln (Abstandsgebot, teilweise Maskenpflicht, …) erfolgen. Letztendlich entstehen keine gravierenden Einschränkungen; wir setzen sie aber konsequent um – es geht schließlich um Ihre Gesundheit.