Nabu fordert Mitglieder auf, auf bleifrei zu bestehen

Unter dem Titel „Munition mit Nebenwirkungen“ warnt der Nabu seine Mitglieder vor bleibelastetem Wildfleisch. Der verlinkte Artikel ist wortgleich auch in der aktuellen Mitgliederzeitschrift „Naturschutz heute, 4/12“ veröffentlicht.

Der zentrale Satz, das was letztendlich Wirkung erzielen wird, steht im letzten Absatz: „.. beim Kauf von Wildbret nachdrücklich zu fragen, ob bleifreie Munition verwendet wurde oder nicht.“

Wenn mehr und mehr Verbraucher aufgeklärt sind und „bleifrei“ fordern, dann wird es auch bald was mit flächendeckend bleifrei.

Bleifreie Munition – Überblick in der DJZ

Die Deutsche Jagdzeitung hat einen Artikel mit der Überschrift „Büchsenmunition: Frei von Blei“ online gestellt. Die Einleitung liest sich so:

Die Kritik an Bleimunition wächst. Einige Forstverwaltungen haben sie bereits aus ihren Wäldern verbannt. Wer dort jagen will, muss auf bleifreie Alternativen zurückgreifen. Doch welches Geschoss soll man nehmen? Die DJZ verschafft Ihnen einen Überblick zur bleifreien Fabrikmunition.

Und das ist es auch, ein guter Überblick, was es aktuell – Mitte 2012 – an bleifreier Munition auf dem deutschen Markt gibt. Mit dabei: Ein Preisvergleich für 28 Patronen (im Beispiel-Kaliber .30-06).

Bleivergiftungen bei Seeadlern:

Ursachen und Lösungsansätze

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt beinhaltet die Erforschung der Ursachen von Bleivergiftungen bei Greifvögeln, die Entwicklung von Lösungsansätzen und die Kommunikation der Ergebnisse. Das Projekt ist in einen naturwissenschaftlichen Teil, der vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung und in einen dialogorientierten Forschungs– und Kommunikationsteil gegliedert, der von der Forschungsstelle für Umweltpolitik bearbeitet wird. Lösungsansätze werden im Dialog mit den beteiligten Interessengruppen entwickelt. mehr: