Schweißprüfungen des ÖJV-RLP am 18. August 2018 im Soonwald

Bei schönem Wetter traten 4 Gespanne zu den Prüfungen an. Zwei Gespanne waren gekommen, um die Brauchbarkeit Nachsuche zu absolvieren. Die anderen beiden kamen zur Sonderprüfung 1000m.

Begrüßung und Check-up

Am Samstag, den 18. August, um 8 Uhr morgens war Treffen am Forstamt Soonwald in Entenpfuhl. Die Luft war klar. Und um diese Uhrzeit war die Temperatur mit 17 Grad noch moderat. Um die Mittagszeit kletterte das Thermometer dann auf nahe 30 Grad.

Die beiden 1000m Prüflinge hatten bereits eine bestandene Brauchbarkeit Nachsuche vorzuweisen. Die beiden Prüflinge „Brauchbarkeit“ hatten den Lautnachweis und die Gehorsamsfächer im Zuchtverein bestanden, bzw. im Frühjahr die vom ÖJV-RLP angebotene „Vorprüfung Laut, Schussfestigkeit und Gehorsam“ bestanden.

Mit dem kürzlich neu angeschafften Chiplesegerät haben die Prüfer gleich als erstes die Identität der Hunde festgestellt. Es wurden dann die Jagdscheine der Führer und die Impfpässe der Hunde geprüft. Schließlich wurden die Fährten ausgelost.

Die Prüfungsleiterin erläuterte noch mal die arbeitsrelevanten Teile der Prüfungsordnung: Also im wesentlichen wie die Prüfung ablaufen würde, wie sich die Führer auf der Fährte verhalten sollten und wie die Prüfer sich verhalten wollten.

Arbeit und Leistungen

Dann ging es raus ins Revier zu den Fährten. Entsprechend der Anforderungen – Sonderprüfung 1000m bzw. Brauchbarkeit 400m – gab es zwei Prüfungsgruppen. Alle Fährten waren mit Rotwildschalen und dem Fährtenschuh getreten.

Alle 4 Gespanne kamen zum Stück. Mit anderen Worten: Alle haben bestanden. Ein Gespann auf der 1000m-Fährte und eines auf der 400m-Fährte bekamen je einen Rückruf. Ein Hund hat auf der 1000m-Prüfung die Wundfährte direkt angefallen, ohne den frei zu suchenden Anschuss im 30m Anschusskarree zu verweisen. Und auch das war im Rahmen.

Gegen 11 Uhr war auch die letzte Fährte gearbeitet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass hier 4 sehr gute bis gute Arbeiten gezeigt wurden. Das lag auch daran, dass das Anleiten bei den 3 Übungstagen des ÖJV-RLP sehr kompetent war. Da waren die Hundeführer sich einig.

Rückschau und Ausblick

Bei der ersten Schweißprüfung des ÖJV-RLP im August 2017 waren zwei Gespanne angetreten. Beide konnten nicht bestehen. Das fanden wir bedauerlich. Und wir nahmen das zum Anlass, Übungstage anzubieten, damit die Prüflinge gut vorbereitet zu unserer Prüfung kommen können. So sind die Chancen hoch, dass sie es schaffen bzw. erkennen, dass sie besser weiter üben und noch ein Jahr mit der Prüfung warten.

Wir hatten voriges Jahr gesagt: Wir fordern zwar einiges an Leistung, aber wir wollen auch, dass die Gespanne gut vorbereitet sind und bestehen. Und so wollen wir es auch die kommenden Jahre halten.

Prüfungstermine und Info für das kommende Jahr demnächst hier auf unserer Website.

Kurzbericht zur ÖJV Schweißprüfung am 19.08.2017

1. Fährtenschuhprüfung ÖJV RLP am 19.8.17 im Soonwald
Jagdliche Brauchbarkeit Nachsuche

Wir hatten zwei Meldungen, eine Schwarzwälder-Bracken-Hündin (SwB) und eine BGS-Hündin. Die BGS Hündin fiel bei dem Fach Sozialverhalten / Gehorsam / Leinenführigkeit durch. Der Hund war mit der gesamten Prüfungssituation überfordert.

Die SwB-Hündin kam auf der Fährte circa 100-150m weit. Auf dieser Distanz erhielt sie drei Rückrufe und war somit auch ausgeschieden.
Bei dem Gespann waren gute Ansätze in der Schweißarbeit zu sehen. Und wenn das Üben unter fachkundiger Mithilfe eines erfahrenen Hundeführers noch intensiviert wird, sollten sie die Prüfung beim nächsten Mal bestehen.

Das Richterteam zog aus dem Prüfungsablauf verschiedene Rückschlüsse. Für das kommende Jahr ist deshalb folgendes geplant:

  • März 2018; Angebot von zwei Seminaren „Einarbeitung des Jagdhundes in die Schweißarbeit“
  • April 2018; Überprüfung des Spurlautes auf der Hasenspur,
  • Mai/Juni 2018; ein oder zwei Übungstage mit den Hundeführer und ihren Hunden unter der Beobachtung von erfahrenen Hundeführern,
  • August 2018; Prüfung im Soonwald

Wir fordern zwar einiges an Leistung, aber wir wollen auch, dass die Gespanne gut vorbereitet sind und bestehen.

Resümee Stöberprüfung 24.9.16

Die Stöberprüfung am vergangenen Samstag war sehr aufschlussreich. Von den 4 angetretenen Gespannen erfüllte nur ein Deutsch Wachtel mit seinem Führer die sicherlich hohen aber an der Praxis ausgerichteten Anforderungen unserer Prüfungsordnung.

Sehr erstaunlich für die Richter war die Erkenntnis, wie blauäugig mancher Hundeführer an diese Prüfung herangeht. Als sehr schade empfanden wir dabei, dass wir Defizite bei den zu prüfenden Hunden feststellen mussten, die im Vorfeld schon eine Meldung zu solch einer Prüfung hätten scheitern lassen müssen.

So war ein Hund extrem schussscheu. Zur Abgabe eines Schusses kam es schon gar nicht. Ein anderer Hund wusste beim Schnallen (auf einer Stöberprüfung!) überhaupt nicht, was er jetzt machen sollte.

Unsere Stöberprüfung ist sehr nachgefragt. Und wir wollen Zeugnisse für Hunde ausstellen, die auf Stöberjagden gebraucht werden und gesucht sind. Deshalb wollen wir hier Hunde sehen und prüfen, die eine gewisse Reife und Grundfertigkeit mitbringen. Dann kann so ein Hund natürlich immer mal einen schlechten Tag haben.

Es muss sich wohl einerseits auch erst mal rumsprechen, das wir einiges verlangen und der ÖJV kein einfacher Brauchbarkeitszeugnisbeschaffer ist. Andererseits werden wir über Maßnahmen nachdenken, wie wir besser dafür sorgen können, dass die gemeldeten Hunde auch eine ernsthafte Chance haben, die Prüfung zu bestehen.

Es war alles in allem trotzdem ein schöner, harmonischer und auch erkenntnisreicher Prüfungstag im Hochpochtener Wald! Vielen, vielen Dank an das Richterteam, und an alle Beobachter, ohne die diese personalintensive Prüfung nicht hätte stattfinden können.

Hier geht’s zum offiziellen Bericht zur Prüfung

Resümee Stöberprüfung 19.9.15

Die Stöberprüfung am vergangenen Samstag ist rückblickend harmonisch und reibungslos verlaufen. Hierfür danke ich allen Beteiligten ganz herzlich! Insbesondere auch Ingrid Lamour für Ihre fachlichen und praxisnahen Anregungen.

Folgendes Ergebnis gab es:

Von fünf gemeldeten Hunden haben vier Hunde die Prüfung bestanden. Ein Hund hat leider nicht bestanden, da er trotz mehrfacher Versuche im Fach Stöbern den Spurlautnachweis nicht erbringen konnte. Dieser ist aber für das Bestehen der Prüfung lt. unserer PO unabdingbar. Mir ist bewusst, daß die Latte bei unserer Prüfung dadurch sehr hoch liegt.

Zukünftig werde ich im Einladungsschreiben und bei der Begrüßung am Prüfungstag diesen Punkt stärker herausstellen.