Jagdgelegenheit im östlichen Hunsrück

Jagderlaubnisscheine unterschiedlicher Ausgestaltung für Hochwildrevier mit ca. 750 ha in reizvoller und verkehrsgünstiger Lage unter professioneller Führung zu vergeben: Es handelt sich um ein Jagderlebnis im gepflegten und sehr gut ausgestatteten Revier mit hervorragender Infrastruktur im östlichen Hunsrück (Nähe 55442 Stromberg) und direkter Autobahnanbindung zur A61.

Pro Jahr werden zwei gut organisierte Bewegungsjagden durchgeführt. Vorkommende Wildarten sind: Rotwild als Standwild, Rehwild, Schwarzwild, etc..

Ein kollegiales Jagdteam garantiert umfangreiche Unterstützung. Das Wildbret kann übernommen werden, eine Wildkammer ist vorhanden. Im Revier selbst besteht eine Möglichkeit zur Übernachtung.

Bei Interesse und Lust auf mehr Infos einfach Torven Bienhaus kontaktieren: torven.bienhaus@schmitz-waldwirtschaft.de oder 0151/52622330 (bitte telefonisch übliche Bürozeiten einhalten) Vielen Dank!

Das Problem für Jagdrechtsinhaber mit überjagenden Hunden bei Drückjagden

Immer mehr Wildschweine verursachen immer öfter große Schäden. Die Jagd hat Lösungen für das Schwarzwildproblem. Und die Verpächter – Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossen – haben es mit in der Hand, ob auf ihren Flächen die Sauen zu Schaden gehen können oder nicht.

Schäden durch Sauen – so hoch wie noch nie!

Ernteausfall bei den Bauern, umgepflügte Wege, Spielplätze und Sportanlagen, durchwühlte Hausgärten und Komposthaufen; – Wildschweine werden vielerorts in Rheinland-Pfalz fast schon zur Plage. Und nicht nur Landwirte haben beträchtliche Schäden.

Es hat mehrere Gründe, weshalb sich die Sauen über einen längeren Zeitraum bereits so stark vermehrt haben, dass sie ernsthaft zu Schaden gehen:

  • Milde Winter,
  • mastreiche Jahre bei Buchen und Eichen,
  • vermehrter Maisanbau
  • und eine nur langsam reagierende Jagd, die sich mancherorts noch schwertut mit dem Umschalten von „wir wollen starkes Schwarzwild (Keiler) haben“ auf „wir müssen Sauen reduzieren“.

Revierübergreifende Zusammenarbeit der Jäger tut not!

Aber, in weiten Teilen der Jägerschaft ist das Umdenken jetzt in vollem Gange. Die meisten Jäger und Jagdpächter haben die Aufgabe angenommen, das Schwarzwild auf ein unproblematisches Maß zu reduzieren. Und ein ganz zentrales Mittel dabei: Revierübergreifende Drückjagden.

Sauen sind sehr mobil und kennen keine Reviergrenzen. Um Schwarzwild wirkungsvoll zu reduzieren, braucht es deshalb eine revierübergreifende Zusammenarbeit der Jagdpächter.

Allerdings, nicht alle Jagdpächter sind dazu bereit. Die Gründe der einzelnen Pächter, weshalb sie die Zusammenarbeit verweigern, sind vielschichtig. Und es ist müßig, darüber zu spekulieren.

Was aber auf der Hand liegt: Durch ihre Verweigerung nehmen diese Pächter der Drückjagd auf Schwarzwild erheblich an Wirkung. Sauen sind intelligente Tiere, die schnell lernen, wo sie Ruhe und Deckung haben und wo sie ernsthaft bejagt werden. Da können die Nachbarn noch so straff jagen.

Wie Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer mitwirken können!

Nun kann man, sagt das alte Sprichwort, den Hund nicht zum Jagen tragen. Und das gilt auch für einen Jagdpächter, der nicht will. Nicht nur dass eine Drückjagd ausrichten, die Strecke bringt, spezielles jagdliches Know-how erfordert, es ist auch nicht schwer mit viel Orange und Trara „so zu tun, als ob“.

Verpächtern, die das Schwarzwild wirksam reduziert wissen wollen, kann man nur empfehlen, mit ins Auge gefassten Pächtern vor Vertragsunterzeichnung intensiv genau darüber zu sprechen und sie vertraglich dazu verpflichten, sich an revierübergreifenden Jagden zu beteiligen.  Sollte der Pächter die Zusammenarbeit verweigern, kann dies als Kündigungsgrund formuliert werden.

Darüber hinaus empfehlen wir, bei den jährlich vorgeschriebenen Waldbegängen für die Abschussvereinbarung den Pächter zu fragen, wie er sich an revierübergreifenden Jagden beteiligt hat und wie hoch der Streckenanteil über Drückjagden war.

Wir empfehlen weiterhin in den Vertrag aufzunehmen, dass der Verpächter über Drückjagden informiert werden muss und das Recht hat, als Beobachter teilzunehmen.

Pächter, die Reduktion wirksam verhindern.

Viel gefährlicher für Eigenjagdbesitzer, Jagdgenossen und Landwirte sind allerdings Jagdpächter, die nicht nur ausscheren bei der revierübergreifenden Drückjagd, sondern die die gemeinschaftliche Aufgabe aktiv verhindern. Und das Mittel der Wahl ist regelmäßig Klageandrohung bei überjagenden Hunden.

Das heißt, kommt während der Drückjagd ein Hund des Nachbarn bei der Verfolgung einer Sau in sein Revier, dann verklagt er diesen Nachbarn auf Störung seines Jagdrechts. Die Strafzahlungen können im hohen 5stelligen Bereich liegen.

Mit dieser Klage vor Augen verzichtet der Ausrichter der Drückjagd auf den Hundeeinsatz, da Hunde ebenso wie Sauen die Reviergrenzen ja nicht kennen. Eine Drückjagd ohne jagende Hunde ist aber nicht mal im Ansatz so effektiv wie mit Hunden.

So schafft es ein einzelner Pächter, der Schwarzwildbejagung – auch seiner Nachbarn – den Zahn zu ziehen. Kann so ein Pächter zusätzlich noch vertraglich den Wildschaden deckeln, sind die Verpächter sogar doppelt gefangen.

Den vollen Schaden durch so ein Verhalten haben die Verpächter. Doch – das muss nicht sein.

Die Lösung im neuen Pachtvertrag!

In BaWü und NRW gibt es bereits gesetzliche Regelungen, dass Revierpächter überjagende Hunde der Nachbarn unter bestimmten Bedingungen zu dulden haben.

Solange es solch eine gesetzliche Regelung in RLP nicht gibt empfehlen wir Verpächtern, es so zu machen wie die Landesforsten in Niedersachsen und die Sache im Pachtvertrag zu fixieren.

Die Formulierung im Jagdpachtvertrag könnte so lauten:

Bewegungsjagden sind ein probates Mittel, um Wildbestände einzuregulieren. Sie machen vor allem dann Sinn, wenn sie revierübergreifend erfolgen.
Daher wird zwischen den Unterzeichnern vereinbart, dass das Überjagen von eingesetzten Hunden anlässlich von Bewegungsjagden geduldet wird.
Die Jagdtermine werden mit den Nachbarn gemeinsam erörtert und möglichst aufeinander abgestimmt. Der Pächter informiert den Verpächter über Drückjagden und dieser hat das Recht, als Beobachter teilzunehmen.

Die Lösung in der Wildfolgevereinbarung!

Und für den Pächter, der mit seinen Nachbarn das regeln will, empfiehlt es sich, den folgenden Passus in die Wildfolgevereinbarung aufzunehmen.

Zwischen den Unterzeichnern wird vereinbart, dass das Überjagen von eingesetzten Hunden anlässlich von Bewegungsjagden geduldet wird.

Waldbauer jagt einfach selber

Weil die Jagd ihm nicht hilft seinen Wald hoch zu bringen, macht ein Waldbauer in Bayern Nägel mit Köpfen.

“Uns Waldbauern bleibt bis auf Ausnahmen deswegen nichts anderes übrig, als die Jagd selbst in die Hand zu nehmen.” sagt Bauer Franz Attenkofer. Und weiter: “Das habe ich in meinem Altfraunhofener Wald 2013 gemacht und den Jagdbogen, wo sich ein Teil meines Waldes befindet, ab 2013 gepachtet.”

Hier geht es zum Bericht über die bisherigen 4 Jagdjahre

Jagdverpachtung Eigenjagdbezirk und gemeinschaftlicher Jagdbezirk Dörrebach

Die Jagdnutzung des Eigenjagdbezirks der Ortsgemeinde Dörrebach, Kreis Bad Kreuznach, wird zum 01.04.2011 neu verpachtet. Es handelt sich um eine Hochwild-jagd mit Rot- Reh- und Schwarzwildvorkommen. Der Jagdbezirk umfasst den zusammenhängenden Gemeindewald mit einer Größe von 237 ha. Die Verpachtung erfolgt auf die Dauer von 5 Jahren, mit einer Option zur Verlängerung auf 8 Jahre, je nach dem Ergebnis des waldbaulichen Gutachtens 2014.

Gleichzeitig erfolgt die Verpachtung des angrenzenden gemeinschaftlichen Jagdbezirks Dörrebach (vorwiegend Feld), zu den gleichen Bedingungen.
Der Jagdbezirk hat eine Gesamtgröße von 352 ha, befriedete Fläche 26 ha, bejagbare Fläche 326 ha. Vorkommende Wildarten sind Rotwild, Schwarzwild
und Rehwild.

Die Pachtbedingungen können bei der Verbandsgemeindeverwaltung Stromberg, Zimmer Nr. 23, Warmsrother Grund 2, 55442 Stromberg eingesehen, bzw. gegen eine Schutzgebühr von 10,00 € angefordert werden.

Bewerben können sich jagdpachtfähige Personen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz. Angebote müssen schriftlich, in verschlossenem Umschlag, mit der Aufschrift Jagdpachtangebot Dörrebach, bis zum 18.03.2011 bei vorstehender Adresse eingegangen sein. Gebote, die beide Jagdbezirke umfassen, werden bevorzugt.
Die Öffnung der Angebote erfolgt am Montag, den 21.03.2011 um 14:00 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Stromberg. Der Termin ist öffentlich.

Die Ortsgemeinde sowie die Jagdgenossenschaft Dörrebach behalten sich ausdrücklich den Zuschlag vor und sind weder an das Höchstgebot gebunden, noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet. Weitere Auskünfte erteilt der Ortsbürgermeister unter Telefon Nr. 06724/6037082.

Marco Rieder Johannes Alexander Falk
Ortsbürgermeister Jagdvorsteher