Jagdgelegenheit im östlichen Hunsrück

Jagderlaubnisscheine unterschiedlicher Ausgestaltung für Hochwildrevier mit ca. 750 ha in reizvoller und verkehrsgünstiger Lage unter professioneller Führung zu vergeben: Es handelt sich um ein Jagderlebnis im gepflegten und sehr gut ausgestatteten Revier mit hervorragender Infrastruktur im östlichen Hunsrück (Nähe 55442 Stromberg) und direkter Autobahnanbindung zur A61.

Pro Jahr werden zwei gut organisierte Bewegungsjagden durchgeführt. Vorkommende Wildarten sind: Rotwild als Standwild, Rehwild, Schwarzwild, etc..

Ein kollegiales Jagdteam garantiert umfangreiche Unterstützung. Das Wildbret kann übernommen werden, eine Wildkammer ist vorhanden. Im Revier selbst besteht eine Möglichkeit zur Übernachtung.

Bei Interesse und Lust auf mehr Infos einfach Torven Bienhaus kontaktieren: torven.bienhaus@schmitz-waldwirtschaft.de oder 0151/52622330 (bitte telefonisch übliche Bürozeiten einhalten) Vielen Dank!

Mitgliederversammlung 2018 mit Exkursion/Schießkino

15.06.18 Mitglieder-Versammlung mit Exkursion/Schießtraining

  • Treffpunkt: Schiesskino DINO, Industriepark Pferdsfeld 26, 55566 Bad Sobernheim
  • Beginn: 14:00 Uhr
  • Programm: Die Teilnehmer teilen sich in zwei Gruppen auf. Während die eine Gruppe schießt (ca. 1,5 Stunden), nimmt die andere Gruppe an der Exkursion teil:
  • 1. Verhalten am Anschuss und Anschussbeurteilung
  • 2. Verhalten als Ansteller bei Drückjagden
  • 3. Verhalten am Stand
  • Essen: 17:00 Uhr im Schiesskino (Schwenkbraten mit Salaten)
  • MGV: 18:00 Uhr – Die Einladung + Agenda + Programm als PDF-Download

Der ÖJV-Rheinland-Pfalz übernimmt die Schiesskinokosten an diesem Tag (außer Munition). Anmeldung erforderlich mit Angabe, ob am Essen teilgenommen wird. Anmeldung bei: Klaus.Kaiser@wald-rlp.de

UN zeichnet Forstarbeit in Hochpochten aus

„..  Gewürdigt wird mit dem Preis die Arbeit im Hochpochtener Wald, die in den vergangenen 25 Jahren unter anderem von Förster Michael Fohl geleistet wurde. .. Durch gezielte Bewirtschaftung des Waldes und höhere Abschusszahlen von Wild werden demnach die Naturverjüngung des Waldes und die biologische Vielfalt gesteigert.“ Schreibt die Rhein-Zeitung dazu.

Förster Michael Fohl ist, und darauf sind wir sehr stolz, im Vorstand bei uns, dem ÖJV Rheinland-Pfalz. Auf dem Vorstands-Photo hier, ist Michael der 3. von links.

Waldbauer jagt einfach selber

Weil die Jagd ihm nicht hilft seinen Wald hoch zu bringen, macht ein Waldbauer in Bayern Nägel mit Köpfen.

„Uns Waldbauern bleibt bis auf Ausnahmen deswegen nichts anderes übrig, als die Jagd selbst in die Hand zu nehmen.“ sagt Bauer Franz Attenkofer. Und weiter: „Das habe ich in meinem Altfraunhofener Wald 2013 gemacht und den Jagdbogen, wo sich ein Teil meines Waldes befindet, ab 2013 gepachtet.“

Hier geht es zum Bericht über die bisherigen 4 Jagdjahre

Das Leitbild für den ÖkoJäger

In Deutschland greifen neue Konzepte in der Landnutzung. Die Gesellschaft wünscht mehr und mehr ökologischen Landbau und naturnahe Waldwirtschaft.

Die Jagd muss sich daran orientieren. Nicht nur um ökologische Landnutzung und naturnahe Waldwirtschaft zu fördern, sondern auch um in einer Gesellschaft fest verankert zu bleiben, die ihr Mensch-Tier-Natur-Verhältnis neu bestimmt. Deshalb braucht es folgende Grundsätze für eine ökologisch ausgerichtete Jagd:

  • Die nachhaltige Nutzung von nicht bedrohten Wildtierarten ist legitim. Andere Eingriffe in Wildtierbestände sind nur in begründeten Ausnahmefällen wissenschaftlich kontrolliert möglich. Gleichzeitig sind alle einheimischen Wildtierarten in geeigneten Lebensräumen zu erhalten bzw. ihre Wiederansiedlung zu fördern. Eine ökologische Jagd unterstützt eine umweltschonende Landwirtschaft und den naturnahen Waldbau sowie Ziele des Natur- und Artenschutzes.
  • Eine ökologische Jagd beeinflusst Lebensräume nicht negativ. Die Jagd in Schutzgebieten richtet sich am jeweiligen Schutzzweck aus. Die Jagdausübung orientiert sich an wildbiologischen und ökologischen Erkenntnissen. Dazu erfolgt sie möglichst störungsarm, effektiv, wildtiergerecht und tierschutzkonform.

Und hier der Link zu den ausführlichen Leitlinien des ÖJV vom 25. April 2015

Nicht das Erscheinungsbild der Jagd muss sich ändern – die Jagd an sich muss sich ändern, um Glaubwürdigkeit zu gewinnen.

Was macht einen Ökojäger aus?

Unser ÖJV Vorstandsmitglied Klaus Kaiser hat dem SWR4-Radio im Rahmen des SWR Schwerpunktthemas „Unser Wald“ ein Interview gegeben zum Thema: Was macht einen Ökojäger aus. Das Interview ist in einen Augen- bzw. Ohren-öffnenden 4-Minuten-Sendebeitrag eingebettet und kann natürlich nicht in alle Einzelheiten gehen. Aber, und das ist toll gemacht, Klaus sagt kurz und treffend worauf es ankommt.

Hier geht es zum SWR-Interview mit Klaus