Rehe helfen Zecken, sich stark zu vermehren

Zecken sind verantwortlich für Erkrankungen an Borreliose und FSME. Und neue Studien der Uni Karlsruhe belegen einen Zusammenhang zwischen hohem Rehwildbestand und hohem Zeckenvorkommen.

Hier der 3 SAT Bericht dazu

In den USA gibt es auch eine Zeckenplage in einem Gebiet mit hohem Wildbestand. Und man kennt auch den Zusammenhang. Die Lösung, die man dort anstrebt ist verblüffend: Man will den Wildbestand reduzieren. Auch das erfährt man im 3-SAT Bericht.

Westerwälder Wolf offenbar erschossen

Es ist noch keine 4 Wochen her, da waren wir alle von einer Nachricht wie elektrisiert. Alle, die von unserer heimischen Natur hier in Rheinland-Pfalz fasziniert sind: Der Wolf ist zurück.

Und heute liest man in der Rhein-Zeitung eine eigentlich nicht fassbare Nachricht: „Westerwälder Wolf ist offenbar erschossen worden“. Wie tickt einer, der auf den ersten zu uns zurückkommenden Wolf schießt?

Der Wolf ist ein scheues Tier dem Menschen gegenüber. Er wird immer versuchen, dem Menschen aus dem Weg zu gehen. Er ist keine Gefahr für uns.

Ja, er schlägt Wild. Er frisst Rehe. Ist ihm das zum Verhängnis geworden? Hoffentlich wird der Fall aufgeklärt. Und hoffentlich schlägt er hohe Wellen. Die Schandtat muss als Schandtat sichtbar werden und ins Bewusstsein rücken, damit der nächste Rückwanderer eine bessere Chance hat.

NACHTRAG 25.4.12: Schütze stellt sich. Die Rhein-Zeitung schreibt: „Ein 71-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen hat sich bei der Kripo Montabaur gemeldet und zugegeben, dass er die Schüsse auf das Tier abgegeben hat. .. Der 71-Jährige soll nach Informationen des BUND ein Jäger sein.“

Neues Schmallenberg-Virus – Gefahr für Rehwild?

Für alle Wildttierinteressierten: Seit einigen Monaten bereitet ein neues Virus Tiermedizinern in Deutschland, Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien große Sorgen: das Schmallenberg-Virus.

Der Videopodcast der Tierärztlichen Hochschule Hannover informiert mit Bildern zwar vorerst nur über Auswirkungen des Schmallenberg-Virus auf Schafe. Ziegen, Rinder und wahrscheinlich auch Rehe sind aber auch betroffen – „das wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wenn die Geburten anstehen“.