Ökologischer Jagdverband RLP fordert sachlichen Umgang mit dem Thema „Schwarzwildkirrung“

In einer Pressemeldung des Tierschutzbeirats des Landes Rheinland-Pfalz wird ein Kirrverbot von Schwarzwild gefordert. Der Landesjagdverband kritisiert dies in seiner Pressemitteilung aufs Schärfste (http://www.ljv-rlp.de/PI_Kirrjagd.pdf ).

Hintergrund der Forderungen des Tierschutzbeirates sind die nach wie vor extrem hohen Schwarzwildbestände in Rheinland-Pfalz. Diese richten auf den landwirtschaftlichen Flächen und in den Weinbergen von Rheinland-Pfalz extreme Schäden an. Durch die Kirrung des Schwarzwildes wird der Nahrungsengpass im Winter unterbunden und somit die Population gestärkt. Des Weiteren werden anhand von Fotos auf der Internetseite des Tierschutzbeirates (www.tierschutzbeirat.de ) in der Rubrik Pressetexte, Verstöße gegen die Kirrverordnung gezeigt.

Der Ökologische Jagdverband in Rheinland-Pfalz unterstützt den Tierschutzbeirat in seiner Forderung, sofern sich an der heutigen Jagdpraxis nichts ändert und Revieregoismen eine revierübergreifende Bejagung des Schwarzwildes verhindern. „Ein Kirren von Schwarzwild kann nur dann geduldet werden, wenn auch Schwarzwild dadurch im erforderlichen Umfang erlegt wird“, so Thomas Boschen Landesvorsitzende des ÖJV in Rheinland-Pfalz. Verstöße gegen die Kirrverordnung sind nicht hinnehmbar. Die Jagdrechtsinhaber sind aufgefordert, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die Kirrerlaubnis vom Jagderfolg abhängig zu machen. Zur Pressemitteilung des ÖJV hier:

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