Treffen für Führer und Freunde des Deutschen Wachtelhundes

Eine Info des Verein für Deutsche Wachtelhunde e.V., Landesgruppe Rheinland-Pfalz-Saarland.

Am Freitag, den 03. März 2017 findet ab 19.00 Uhr in Longuich (Nähe Trier) ein Treffen für Wachtelhundfreunde statt.

In diesem Jahr soll das gesellige Beisammensein und der Austausch über Hundeeinsätze im Vordergrund stehen. Gerne wird auch über das Prüfungs- und Zuchtgeschehen sowie über aktuelle Entwicklungen im VDW informiert.

Gäste sind herzlich willkommen.

Treffpunkt: Restaurant „Wein im Turm“, Weinstraße 23, 54340 Longuich/Mosel,
Tel. 0 65 02 / 55 95, Fax 0 65 02 / 55 72, E-Mail: info@WeinimTurm.de, Hunde sind willkom­men.

Anfahrt: Autobahn A 1 Abfahrt Longuich, Details siehe www.weinimturm.de

Um eine ungefähre Teilnehmerzahl abschätzen zu können, wird um unverbindliche Anmel­dung gebeten an: Johannes Lehnert, Tel.: 0 65 02 / 91 82 13 (gesch.), 0 65 02 / 932 82 85 (privat), Fax: 0 65 02 / 91 82 22, E-Mail: johannes.lehnert67@web.de.

Waldbauer jagt einfach selber

Weil die Jagd ihm nicht hilft seinen Wald hoch zu bringen, macht ein Waldbauer in Bayern Nägel mit Köpfen.

„Uns Waldbauern bleibt bis auf Ausnahmen deswegen nichts anderes übrig, als die Jagd selbst in die Hand zu nehmen.“ sagt Bauer Franz Attenkofer. Und weiter: „Das habe ich in meinem Altfraunhofener Wald 2013 gemacht und den Jagdbogen, wo sich ein Teil meines Waldes befindet, ab 2013 gepachtet.“

Hier geht es zum Bericht über die bisherigen 4 Jagdjahre

Üben für die Drückjagd

Die ersten Drückjagden sind zwar schon gelaufen, aber für viele Jäger geht es erst noch los. Und wer ordentlich geübt hat, der ist bereit für die Sauen, Rehe, Rotwild.

Wer allerdings merkt, dass er nicht zurecht kommt, auch bei Stücken die gut kommen, der hat Nachhol-Bedarf. Es klappt vielleicht noch mit einem Termin für den Laufenden Keiler oder das Schießkino vor der nächsten Drückjagd.

Und fürs nächste Jahr kann man ja mal ein Bewegungsjagd-Schießseminar ins Auge fassen, oder?

Nur theoretisch aber sehr fachkundig, bringt es ein Artikel im Jägermagazin gut auf den Punkt.

Vorsicht Wildsau unterwegs

So heißt ein Beitrag vom SWR: Vorsicht Wildau unterwegs!

Und darum geht’s im Film: „Hirsch verletzt Wanderin im Soonwald schwer“. Die Schlagzeile sorgte in der letzten Woche deutschlandweit für Aufsehen. Ein seltener Zufall. Da waren sich die Experten einig. Aber ein Zusammentreffen mit einem Wildschwein während der Frischlingszeit kann durchaus gefährlich sein.

 

1. Soonwälder Bockjagdseminar 2017

Weiterbilden und jagen, die ideale Kombi.

Der ÖJV Rheinland-Pfalz bietet interessierten Jägern zu Aufgang der Bockjagd 2017 folgendes, aus 3 Komponenten bestehendes Jagd- und Seminarwochenende an:

Seminar Wildprethygiene (Weiterbildung zur „kundige Person“)

Termin: Freitag der 05.05.2017, 9.00 Uhr

Ort: Forstamt Soonwald, 55566 Bad Sobernheim, Ortsteil Entenpfuhl

Anschuss-Seminar

Termin: Samstag der 06.05.2017, 10.00 Uhr

Ort: Forstamt Soonwald, 55566 Bad Sobernheim, Ortsteil Entenpfuhl

Drei Ansitze

Im Angebot enthalten sind drei Ansitze (Freitagabend, Samstagmorgen, Samstagabend) auf Reh-, Schwarz- und Rotwild.

Nach dem Ansitz am Samstagmorgen frühstücken alle zusammen. Die Kosten hierfür sind in dem Seminarbeitrag enthalten.

Seminarbeitrag:

für Öjv-Mitglieder 200,- Euro, Nichtmitglieder 250,- Euro

Die Veranstaltung findet ab sechs Teilnehmern statt. Bei der Unterkunftssuche sind wir behilflich.

Anmeldung an (Anmeldeschluss Donnerstag,13.04.2017): Ralph Barme, Handy 015228850367, rbarme@web.de

Resümee Stöberprüfung 24.9.16

Die Stöberprüfung am vergangenen Samstag war sehr aufschlussreich. Von den 4 angetretenen Gespannen erfüllte nur ein Deutsch Wachtel mit seinem Führer die sicherlich hohen aber an der Praxis ausgerichteten Anforderungen unserer Prüfungsordnung.

Sehr erstaunlich für die Richter war die Erkenntnis, wie blauäugig mancher Hundeführer an diese Prüfung herangeht. Als sehr schade empfanden wir dabei, dass wir Defizite bei den zu prüfenden Hunden feststellen mussten, die im Vorfeld schon eine Meldung zu solch einer Prüfung hätten scheitern lassen müssen.

So war ein Hund extrem schussscheu. Zur Abgabe eines Schusses kam es schon gar nicht. Ein anderer Hund wusste beim Schnallen (auf einer Stöberprüfung!) überhaupt nicht, was er jetzt machen sollte.

Unsere Stöberprüfung ist sehr nachgefragt. Und wir wollen Zeugnisse für Hunde ausstellen, die auf Stöberjagden gebraucht werden und gesucht sind. Deshalb wollen wir hier Hunde sehen und prüfen, die eine gewisse Reife und Grundfertigkeit mitbringen. Dann kann so ein Hund natürlich immer mal einen schlechten Tag haben.

Es muss sich wohl einerseits auch erst mal rumsprechen, das wir einiges verlangen und der ÖJV kein einfacher Brauchbarkeitszeugnisbeschaffer ist. Andererseits werden wir über Maßnahmen nachdenken, wie wir besser dafür sorgen können, dass die gemeldeten Hunde auch eine ernsthafte Chance haben, die Prüfung zu bestehen.

Es war alles in allem trotzdem ein schöner, harmonischer und auch erkenntnisreicher Prüfungstag im Hochpochtener Wald! Vielen, vielen Dank an das Richterteam, und an alle Beobachter, ohne die diese personalintensive Prüfung nicht hätte stattfinden können.

Hier geht’s zum offiziellen Bericht zur Prüfung

Alles Essen vom Wild

Es ist des Jägers Ehrenschild, dass er (stets) kocht und brät sein Wild.

Das klingt doch mal sinnvoll und gut, oder? Und das ist das Motto von Haut gout, einem Blog, bei dem es ums gute Essen – ums Kochen, Braten, Zubereiten geht.

Dabei fast immer im Mittelpunkt, wenn es nicht gerade um Pilze oder Holunderbeeren geht, heimisches Wild.

Ich habe mich dort von Rehhirn inspirieren lassen und mich mal an Rotwildhirn versucht. Es sieht nicht nur lecker aus (rechts unten), sondern schmeckt auch genau so.

Die Schlafkanzel

Zwergfledermaus in Kanzeldach
Das Bild ist um 180° gedreht. Die Fledermaus „hängt“ eigentlich an der Decke. (Siehe Video unten)

Wir haben Jagdgäste in den Kanzeln. Interessant ist, dass die tagsüber in der Kanzel schlafen und dann auf Jagd gehen, wenn ich schon wieder abbaume. Es sind Fledermäuse.

Am 1. Mai morgens bei erstem Büchsenlicht ging es los. Ein gutes Dutzend Fledermäuse ist mir um den Kopf geflogen. Was machen die, habe ich mich gefragt. Hier ist doch gar nicht so ein hohes Beuteaufkommen. Bis dann ruck, zuck eine nach der anderen im Dach der Kanzel verschwunden ist.

Sie hatten mich als harmlos eingestuft und sich getraut, ihre Schlafplätze preiszugeben.

Einschlupf für die Fledermaus
Zwischen den Sparren dahinten gibt es ein bisschen Platz.

Diese Schlafplätze, das sind kleine Einschlüpfe zwischen den Dachsparren und der Dachplane. Vielleicht 15 mm hoch, 4 cm breit und 8 cm tief. Das reicht den kleinen Kerlen und jeder hat sein Appartement.

Wenn ich beim Ansitz so eine Kanzel nehme, mit dieser speziellen Dachkonstruktion, dann guck ich auch immer in die Schlitze, ob sie vielleicht bewohnt sind. Manchmal sind sie es.

Und jetzt habe ich mal einen dieser Schlafgäste fotografiert und gefilmt.

Nachdem ich mich beim Bonner Arbeitskreis für Fledermausschutz schlau gemacht habe, sieht es ganz danach aus, als wäre es eine Zwergfledermaus. (Es könnte theoretisch auch noch die Schwesterart Mückenfledermaus sein.)

Kurz nachdem ich sie gefilmt habe, ist sie dann zu ihrer Jagd ausgeflogen. Ich habe sie bei ihrem Abflug im letzten Büchsenlicht nur noch schemenhaft gesehen und konnte ihr auch gerade noch ein Waidmannsheil hinterher murmeln.

12.9.16 – ein Nachtrag über die offenbar nicht so seltene Tollwut bei Fledermäusen

Handlungsprogramm Schwarzwild 2016 / 2017

Handlungsprogramm zur Reduzierung überhöhter Schwarzwildbestände und zur Absenkung des Risikos einer Ausbreitung von Tierseuchen für das Jagdjahr 2016/2017

Gemeinsame Bejagungsempfehlungen und Maßnahmen des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, des Ökologischen Jagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V., des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V., der Interessengemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., der Fachgruppe Jagdgenossenschaften im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz-Süd e.V., des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz e.V. und des Landesverbandes der Berufsjäger Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

PDF Download des ganzen Programms hier

Aus dem Programm:

Die Unterzeichnenden dieses Handlungsprogramms sind jedoch einvernehmlich der Überzeugung, dass ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung der Schwarzwildproble-matik im gemeinsamen Engagement der Akteure vor Ort unter Berücksichtigung der jeweiligen regionalen Verhältnisse liegt.

Aus diesem Grund sollen auf örtlicher Ebene unter Beteiligung der wichtigsten Interessenvertreter (insbes. Jägerschaft, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagdrechtsinhaber, Behörden), „Runde Tische Schwarzwild“ etabliert werden. Ziel ist die situationsbedingte Bildung von „Aktionsgemeinschaften Schwarzwild“. Dabei sind alle Verantwortlichen vor Ort unter Initiative der Kreisjagdmeisterin oder des Kreisjagdmeisters aufgefordert, Lösungen zu erarbeiten.

„Aktionsgemeinschaften Schwarzwild“ bilden, das ist doch mal ein Auftrag an die Kreisjagdmeister, oder?