AK Hunde

ARBEITSKREIS JAGDHUNDE

Koordinator: Dirk Westerhoff; dirk-westerhoff@web.de

prfg hochpochten 2015 DirkPrüfungsordnung zur Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden im Fach Stöbern

Prüfungsordnung „Schweiß“ des ÖJV Rheinland-Pfalz: Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit von Hunden für die Nachsuche

Prüfungsordnung Schweiß-Sonderprüfung Fährtenschuh 1000m

Termine 2020


Fährtenschuhprüfungen ÖJV RLP
Fährtenschuh Wasgau Prüfungen
Schwarzwildschalen im Fährtenschuh Wasgau mit „Verweisermaterial“ zum Üben

Wir vom ÖJV-RLP halten folgende Fährtenschuh-Prüfungen ab

  • Jagdliche Brauchbarkeit Nachsuche
  • Schweiß-Sonderprüfung 1000m

Anmeldung zur Prüfung

Berichte zu den Prüfungen

Die Prüfungsordnungen sind oben in der rechten Spalte verlinkt. Und klar, bei uns gibt es Übungstage, an denen besprochen, gezeigt und gecoacht wird, worauf es bei der Schweißarbeit ankommt (siehe oben „Termine“).


Brauchbarkeitsprüfung Stöbern ÖJV RLP

Für die Stöberjagd sind gut ausgebildete Hunde einer der wichtigsten Eckpfeiler. Daher bieten wir zwei Brauchbarkeitsprüfungen „Stöbern“ an. Diese Prüfungen sind nicht einfach.

Um den Gespannen einen guten Einblick in die Prüfungsanforderungen zu geben und den Weg dorthin zu zeigen, veranstalten wir ein Ausbildungsseminar. Das Seminar zeigt, welche grundsätzlichen Arbeitsmöglichkeiten für ein Gespann bestehen und gibt wertvolle Anregungen zur Ausbildung. Die Seminare sind grundsätzlich unabhängig von einer Prüfungsvorstellung. Die Anmeldung zur Prüfung kann vor oder während dem Seminar erfolgen.

 Infoflyer zum Stöberseminar

Anmeldung Stöberseminar/-prüfung

Prüfungsordnung „Brauchbarkeit für die Stöberarbeit“ Stand 18.03.2017

Bericht ÖJV Brauchbarkeitsprüfung „Stöbern“ in Hochpochten 24.09.16

Eine anspruchsvolle Prüfung“

Richterbesprechung offenes Richten

Bei schönem, spätsommerlichenWetter fand im Revier Hochpochten des Forstamtes Cochem die vierte Stöberprüfung des ÖJV – Rheinland Pfalz statt.

Nach der Begrüßung durch Revierleiter Michael Fohl und Prüfungsleiter Dirk Westerhoff wurden zuerst die Gehorsamsfächer mit Schußfestigkeit, Leinenführigkeit, und Verhalten auf dem Stand geprüft. Bis auf einen Hund, der sich während der Prüfung stark schußscheu zeigte, absolvierten alle Hunde die Gehorsamsfächer ohne Probleme.

Wie in den vorangengenen Jahren stellte sich das Fach Stöbern als die größte Herausforderung für die Gespanne dar. Die Teilnehmer können hier zwischen zwei Arbeitsweisen wählen: Entweder Stöbern als durchgehender Hundeführer oder Stöbern vom Stand.

Von den vier Hunden konnte leider nur ein Hund in diesem Fach überzeugen. Die übrigen Hunde fielen aus unterschiedlichsten Gründen durch.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Stöberarbeit ist ein Mindestmaß an Finderwille und das damit verbundene Lösen vom Hundeführer. Gefundenes Wild muß der Hund laut jagen.

SchussfestDas Richterteam hatte den Eindruck, daß einige Hunde mit dieser Aufgabenstellung überfordert oder im Vorfeld damit nur unzureichend konfrontiert wurden.

Bei der Urkundenübergabe mit anschließendem Wildwurstgrillen erläuterte Dirk Westerhoff die gezeigten Leistungen der Gespanne und bedankte sich bei Allen, die zum reibungslosen und harmonischen Prüfungsablauf beigetragen hatten.

Fazit :

Die Nachfrage zu unserer Prüfung ist sehr hoch, da auch Hunde, die nicht vom JGHV anerkannt sind, teilnehmen können. Dies eröffnet uns die Möglichkeit, auch Nichtmitglieder an den ÖJV heranzuführen.

Von der Anzahl der Interessenten könnten wir die doppelte Anzahl prüfen. Allerdings ist der zeitliche und der personelle Aufwand, u.a. bedingt durch ein großes Beobachterteam, so hoch, daß wir maximal vier Gespanne an einem Tag durchprüfen können. Insofern ist es unbefriedigend, wenn sich unvorbereitete Gespanne anmelden und Plätze für geeignete Gespanne blockieren.

Viele Hundeführer unterschätzen das Fach Stöbern vor allem in Revieren mit angepassten Wildbeständen. Nur der laut jagende Hund mit Finderwillen, der sich auch in deckungsreichem Gelände sein Wild sucht, kann bestehen. Hier ist tendenziell der weit- und solojagende Hund im Vorteil und nicht der „unter der Flinte“ stöbernde Hund.

Der Arbeitskreis „Hunde“ wird jetzt verschiedene Maßnahmen prüfen, um vor allem die Gespanne zuzulassen, die eine relle Chance haben, zu bestehen. Darüberhinaus planen wir für das kommende Jahr eine Brauchbarkeitsprüfung „Schweiß“.

23.10.2016 Dirk Westerhoff